Trier und Trier-Saarburg
Das Konzert des Keller Musikvereins mit dem Kirchenchor Kell/Reinsfeld hat mehr als 200 Zuhörer begeistert.
 
 Von Hans Muth Kell am See Das Konzert des Musikvereins Kell am See mit dem gemeinsamen Chor Kell am See/Reinsfeld hatte in diesem Jahr einen besonderen Charakter. „Viele der Sanierungsmaßnahmen am Keller Gotteshaus fallen nicht in das Förderprogramm des Bistums“, informierte Jürgen Kramkowski, Vorsitzender des Keller Musikvereins. Deshalb hätte sich die Initiative „Lasst die Kirche im Dorf!“, ein Aktionsbündnis des Keller Kirchenbaukreises zum Erhalt der Pfarrkirche St. Bartholomäus, gegründet. „Mit dem Konzert des Musikvereins Concordia Kell am See will der Verein seinen Teil dazu beitragen.“ Deshalb verzichte man auf einen Eintritt, bitte aber mit einer Kollekte um Spenden für das beschriebene Projekt. Über 200 musikbegeisterte Zuhörer kamen und wurden durch die Besonderheiten der Veranstaltung angenehm überrascht. Während sich der Musikverein unter der Leitung von Susanne Müller im Bereich des Altars postierte, brachte der Gemeinschaftschor Kell am See/ Reinsfeld unter dem Dirigat von Elmar Neufing seine Beiträge von der Empore zu Gehör. Für eine hervorragende Tonqualität sorgte die gute Akustik der Kirche. Dass es kein reines Kirchenkonzert werde, sondern auch moderne Elemente beinhalte, hatte Kramkowski bei seiner Begrüßung versprochen. Der Musikverein begann voluminös mit „Andante Religioso“, um dann in die Welt der Märchen zu wechseln. „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ von Hans Christian Andersen, in einer Bearbeitung von Silvano Scaltritti, war einer der Höhepunkte des Abends. Die Erzählung, intervallmäßig gefühlvoll von Margit Gellner verbal in die hervorragende Darbietung der Komposition von Helmut Lachenmann eingebunden und fotografisch begleitet auf einer Leinwand, begeisterte das Publikum. Ebenfalls stürmischen Beifall erhielt der Gesamtchor für „Stimmet Hosianna“, „Macht hoch die Tür“ und „Sound of Mary`“. Der Musikverein fuhr unter anderem fort mit „Nessaja“ von Peter Maffay aus dem Musical „Tabaluga“ und „Jerusalem“ von Philip Sparke, und der Chor setzte Akzente mit „Leise, leise in der Nacht“ und „Geboren ist das Kind zur Nacht“. Bettina Reichert aus Kell am See zeigte sich begeistert. „Eine tolle Veranstaltung, mit viel Harmonie und einem sehr guten Arrangement. Das sollte man in dieser Form wiederholen.“ Wer sich in dem Aktionsbündnis „Lasst die Kirche im Dorf“ engagieren möchte, wende sich an die Pfarreiengemeinschaft Schillingen, Telefon 06589/581. Wer spenden möchte, kann dies tun unter IBAN DE39 5856 01037326 53, BIC GENODED1TVB.

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